NieR: Automata erhält ersten DLC im Mai + Persönliche Anmerkung

Das großartige japanische Rollenspiel NieR: Automata erhält Anfang Mai seinen ersten DLC-Inhalt mit der Bezeichnung ‚3C3C1D119440927‚, der einen Arena-Modus ins Spiel integriert. Als Endgegner tauchen u.a. die CEOs von Square Enix auf.

Der Spieler erhält drei freispielbare Outfits für seine Sammlung, die alle aus dem den meisten wohl eher unbekannten Vorgänger stammen.

  • „Freizügiges Outfit“ (Im Stil von Kaine aus dem ersten Nier-Teil) für 2B
  • „Outfit des jungen Mannes“ (Im Stil des jungen Nier) für 9S
  • „Zerstörer Outfit“ (im Stil des Erwachsenen Nier) für A2

Des Weiteren soll es Masken geben, die von den Charakteren 2B, 9S sowie A2 angelegt werden können und mit „zusätzlichen Effekten“ aufwarten werden. Das neue „Haarspray“ erlaubt es, die Haare der Protagonisten einzufärben. Neue Musikstücke für die Spieler-Jukebox werden ebenfalls Bestandteil des Download-Inhaltes sein.

In drei Arenen („Kolosseen“) wird das eigene Können unter Beweis gestellt. Am Ende winken Kämpfe gegen die CEOs von Square Enix („Yosuke Matsuda„) und PlatinumGames „Kenichi Sato„.

Persönliche Anmerkung (mit milden Spoilern):

Wer NieR:Automata einmal durchspielt, erhält ein recht wahnwitziges, teilweise irres Action-Rollenspiel japanischer Machart (auf die ich eigentlich gar nicht stehe). Etwas mehr als 30 Stunden hat man Spaß und schließt die Geschichte mit einem wohligen Gefühl ab, aber auch mit vielen Fragen.

Nach den Credits fordert einen das Square Enix: Marketing Team auf, sein Savegame erneut zu laden, denn das Spiel biete sehr viel mehr Umfang als es den Anschein machen würde. Und tatsächlich: Plötzlich schlüpft man in eine andere Rolle, tauscht seinen Spielcharakter und das Spiel geht von vorne los. Jedoch offenbart diese neue Perspektive mehr Einblicke in die Rahmenhandlung und belohnt sogar mit einem völlig neuen Ende (von insgesamt 26!). Danach ändert sich das Menü-Layout und man lädt sein Savegame erneut,… und plötzlich setzt Nier: Automata am letzten Ende fort. Die Geschichte geht weiter, die gewohnte Open-World-Location verändert sich und endlich setzt man seine Reise fort. Ich dachte mir nur: Mein Gott, wie viele werden das möglicherweise verpassen?

Was ich damit sagen möchte ist, dass ich absolut begeistert bin von Yoko Taros neuestem Machwerk! Nicht nur das Gameplay macht Spaß, auch die Figuren finden sehr schnell ihren Weg in das Herz des Spielers, der sich die Zeit nimmt NieR: Automata völlig zu ergründen. Die Spieldurchgänge fühlen sich dabei nie langweilig an, weil der Progress des Spielers nicht verloren geht, man neue Gameplay-Elemente zur Verfügung gestellt bekommt und sich jedesmal komplett neue Nebenquests freischalten oder fortgeführt werden. Denn beendeter Content in der Open-World gilt auch im nächsten Durchgang als beendet, nur die Hauptstory muss einmal erneut gespielt werden.

Kaufempfehlung? Aber sicher doch! Ihr erhaltet vielleicht eines der innovativsten Rollenspiele in den letzten Jahren, werdet belohnt mit einem Platinum Games-typischen großartigen Kampfsystem und einer berührenden Roboter-Geschichte, auf die ein Isaac Asimov Stolz wäre. Eine dringende Empfehlung für jeden Spieler da draußen, selbst wenn er nichts mit JRPGs anzufangen weiß.

Quelle & Bild: Square Enix